Einen Ernährungsplan besitze ich nicht. Über die Jahre habe ich aber natürlich herausgefunden, was für mich besonders gut ist und was ich auf meinem Teller lieber weglassen sollte.
Um mich bestmöglich für die Qualifikation auf die Olympischen Spiele vorzubereiten und vielleicht noch ein bisschen mehr aus mir herauszuholen, ernähre ich mich nun schon seit 1 1/2 Monaten vegan.
Ausnahmen gibt es bei mir natürlich auch. Zum Beispiel über Weihnachten werde ich mir und meinem Körper eine Woche zum Schlemmen geben.

 

#Wie sieht dein Trainingsplan für die Olympia-Vorbereitung aus?

Mein wöchentlicher Trainingsplan ist relativ voll gepackt. Nicht nur mit Trainingseinheiten an sich, sondern auch in Hinsicht auf die Kilometeranzahl in einer Trainingseinheit. Ich schwimme so um die 50 km wöchentlich und wenn wir in Trainingslagern sind, kann eine Woche auch schon mal 75 kg beinhalten. Im Februar geht es zum Beispiel für 21 Tage in ein Höhentrainingslager in der Türkei (Erzurum).

 

#Wie oft bist du tatsächlich schwimmen?

In der Woche habe ich 10 Wassereinheiten. Am Mittwoch & Samstag Nachmittag, sowie Sonntag habe ich komplett frei. Die Wochenenden verbringe ich aber durch die Wettkämpfe auch häufiger in der Schwimmhalle. In den Kraftraum gehe ich zusätzlich noch 2-3 Mal die Woche und zwei weitere Athletik-Einheiten vervollständigen dann meine Trainingswoche.

 

#Hast Du noch ein Ziel, das du Dir erfüllen möchtest?

Mein Lebensziel bzw. Kindheitstraum war schon immer die Teilnahme an den Olympischen Spielen. Diesen konnte ich mir 2016 erfüllen.
Jetzt ist mir wichtig, dass ich alles mit Freude und Spaß absolviere und jede „Zugabe“ einfach genieße und aufsauge.