Cynthia Kamprath – Ayurveda Coach

CYNTHIA IST MODEL, PSYCHOLOGIN UND AYURVEDA-COACH. SIE FOLGT KEINEM BESTIMMTEN MOTTO. FÜR SIE IST ALLES ERLAUBT, SOFERN MAN SICH KENNT UND SICH SELBST LIEBT.

#Was begeistert dich an Ayurveda?

Ayurveda gibt es seit 5000 Jahren und ist damit die älteste Heilkunst. Es ist uralt und trotzdem immer noch top aktuell. Dabei wird auf persönliche Bedürfnisse, Erkrankungen und Vorlieben eingegangen ohne dogmatische Regeln aufzustellen. Außerdem ist Ayurveda eine holistische Medizin. Gute Ayurveda-Therapeuten können potentielle Gesundheitsprobleme lange vor den Messgeräten der Schulmedizin erkennen. Diagnostiziert wird im Ayurveda ohne Geräte. Der Therapeut nutzt die Pulsdiagnose und betrachtet gleichzeitig die Hautfärbung, den Hauttonus, den Zustand der Augen und das Aussehen der Zunge. Besonders begeistert mich der Mix aus unfassbar leckerem Essen, genialen Massagen, tiefen Meditationen und purer Lebensfreude.

#Wie lässt sich Ayurveda im Alltag anwenden?

Das Stichwort ist ROUTINE. Das bedeutet regelmäßig und ausgewogen essen, ausreichend schlafen, frische Luft und Bewegung. Einfache ayurvedische Tipps für den Tag sind:

  • Den Tag früh und bewusst starten (z.B. um 6 Uhr eine Meditation) und den Stoffwechsel mit Ayurveda Wasser ankurbeln (heißes Wasser, das für 10 min gekocht wurde)
  • Zum Frühstück kann ich einen warmen Frühstücksbrei mit gekochtem Obst empfehlen
  • Am Vormittag ein leichtes Ausdauertraining einbauen
  • Zwischen 11 und 13 Uhr sollte das warme Mittagessen eingenommen werden (wenn die Sonne am höchsten steht ist „Stoffwechselzeit“ und unser Energielevel am höchsten)
  • Am Nachmittag (14 bis 18 Uhr) können neue Ideen umgesetzt werden --> dann ist die kreative Zeit des Tages und eine gute Zeit für Harmoniegespräche oder Krafttraining/ Yoga
  • Ein leichtes und warmes Abendessen sollte nicht nach 20 Uhr eingenommen werden
  • Zwischen 22 und 24 Uhr ist dann Schlafenszeit

#Hast du eine Morgen- und Abendroutine?

Morgens trinke ich als erstes Ayurveda Wasser (blutreinigend) und abends mache ich eine Selbstmassage, was die  Selbstliebe fördert. Für letzteres benutze ich ein entsprechendes Öl (je nach Ayurveda-Typ; einfach nach „Dosha-Test“ im Internet suchen) oder mache es einfach unter der Dusche.

Gibt es spezielle ayurvedische Rezepte?

Ayurveda lebt von unglaublich vielen, leckeren Rezepten, die aus der indischen Küche stammen.

Warmer Gewürzsaft ist eine der besten Zwischenmahlzeiten und beugt Blähungen oder Völlegefühl vor. Es regt den Appetit an und dient als Darm-Kur zur Kräftigung des gesamten Verdauungssystems.

So wird’s gemacht:

  • 150 ml Saft (abhängig welcher Ayurveda-Typ man ist: Traube, Apfel, Granatapfel)
  • 100 ml kochendes Wasser
  • 1 TL Gewürze: Ingwer, Kurkuma, Kardmom, Zimt…

Gibt es spezielle ayurvedische Übungen?

YOGA! Yoga und Ayurveda leben in Symbiose. Während sich Ayurveda auf das Gleichgewicht von Körper und Geist konzentriert, fördert Yoga die Verbindung und das Zusammenwirken von Körper und Geist. Aus diesem Grund ist Yoga unverzichtbar für die ayurvedische Lebensweise. Beim Meditieren hören wir auf unseren Körper und begreifen uns bewusst zu werden, wer wir sind. Dieser Effekt ist beim Yoga extrem nützlich.

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